BaWü Bahnhöfe

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Anfragen zur Verfassung der baden-württembergischen Bahnhöfen bezüglich Barrierefreiheit:

Kleine Anfrage an den Bundestag vom 10.09.2009, Die Linke
Aus der Antwort vom 29.09.2009

Frage 1. Wie viele Personenbahnhöfe sind in Baden-Württemberg derzeit (Stand 1. Januar 2009) barrierefrei, wie viele nicht (bitte aufgeschlüsselt nach Kategorien)?
Kategorie 1:    3 Bahnhöfe, davon 2 vollständig und 1 nicht oder nur teilweise stufenfrei
Kategorie 2:    4 Bahnhöfe, davon 3 vollständig und 1 nicht oder nur teilweise stufenfrei
Kategorie 3:    39 Bahnhöfe, davon 21 vollständig und 18 nicht oder nur teilweise stufenfrei
Kategorie 4:    46 Bahnhöfe, davon 36 vollständig und 10 nicht oder nur teilweise stufenfrei
Kategorie 5:    240 Bahnhöfe, davon 156 vollständig und 84 nicht oder nur teilweise stufenfrei
Kategorie 6:    338 Bahnhöfe, davon 266 vollständig und 72 nicht oder nur teilweise stufenfrei

Frage 2. Wie viele Personenbahnhöfe wurden in Baden-Württemberg in den Jahren 2005 bis 2008 barrierefrei umgestaltet (bitte aufgeschlüsselt nach Kategorien)?
Kategorie 3:    2 Bahnhöfe
Kategorie 4:    4 Bahnhöfe
Kategorie 5:    20 Bahnhöfe
Kategorie 6:    8 Bahnhöfe

Frage 3. Welche Personenbahnhöfe werden in Baden-Württemberg nach derzeitiger Planung mit Hilfe der Konjunkturprogramme bis Ende 2011 barrierefrei sein (bitte aufgeschlüsselt nach Kategorien)?
Kategorie 1:     Karlsruhe
Kategorie 3:     Pforzheim, Heilbronn, Aalen
Kategorie 4:     Esslingen
Kategorie 5:     Süßen, Eislingen/Fils, Ebersbach, Oberkochen, Ötigheim

Frage 4. Welche Personenbahnhöfe werden über das im Rahmen des Konjunkturprogramms des Bundes aufgelegte Bahnhofsprogramm hinaus in den Jahren 2009 bis 2011 mit bzw. ohne Förderung des Bundes barrierefrei umgestaltet (bitte aufgeschlüsselt nach Kategorien)?
Kategorie 4:     Tübingen, Waiblingen, Wendlingen (Neckar)
Kategorie 5:     Benningen (Neckar), Graben-Neudorf, Grunbach, Kirchheim (Teck),
              Kirchheim (Teck)-Öttlingen, Konstanz-Petershausen,
              Phillippsburg (Baden), Renningen, Schwaikheim, Schwenningen (Neckar)
Kategorie 6:     Kirchberg (Murr)

Quelle: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/140/1614096.pdf

 

Kleine Anfrage Landtag Baden-Württemberg
Antwort vom 20.05.2008
Auszug:

Frage 1. wie viele Bahnhöfe in Baden-Württemberg barrierefrei zugänglich sind (absolut und in Prozent);
Nach Auskunft der DB Station&Service AG werden von ihr in Baden-Württemberg insgesamt 656 Verkehrsstationen (Bahnhöfe und Haltepunkte) betrieben. Davon sind bei 467 Stationen die Bahnsteige barrierefrei zu erreichen. Das entspricht 71,19 %.

Frage 2. wie viele Bahnhöfe in Baden-Württemberg nur eingeschränkt bzw. nur teilweise barrierefrei zugänglich sind (absolut und in Prozent);
Antwort zu 2.: Teilweise barrierefrei erreichbar sind nach Mitteilung der DB Station&Service AG die Bahnsteige an insgesamt 170 Stationen in Baden-Württemberg zu erreichen. Das entspricht 25,91 %. Nicht barrierefrei erreichbar sind die Bahnsteige an 19 Stationen, das sind 2,90 %.

Frage 3. wie der Stand der Umsetzung des Bahnhofsmodernisierungsprogramms ist, mit dem wichtige Bahnhöfe in Baden-Württemberg ausgebaut und insbesondere der behindertengerechte barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen und den Zügen ermöglicht werden soll;
Antwort zu 3.: Das vom Innenministerium und der DB Station&Service AG gemeinsam entwickelte Bahnhofsmodernisierungsprogramm hat zum Ziel, stark frequentierte Bahnhöfe in Baden-Württemberg zeitlich vorgezogen gesamthaft zu modernisieren.

Der Umsetzungszeitraum ist für die nächsten 10 Jahre vorgesehen und umfasst fünf Bausteine. Sie beziehen sich auf folgende Handlungsfelder:

1. Ausbau der Knotenbahnhöfe
2. Streckenbezogene Maßnahmen an den Unterwegsbahnhöfen
3. Erneuerung des Erscheinungsbildes der Empfangsgebäude
4. Reisendeninformation an Bahnsteigen
5. Betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung

Der für den barrierefreien Ausbau maßgebende Baustein Knotenbahnhöfe verfolgt bei der anstehenden Modernisierung dieser Knotenbahnhöfe einen ganzheitlichen Ansatz. Nicht Einzelmaßnahmen sollen umgesetzt werden, sondern alle erforderlichen und sinnvollen Modernisierungsarbeiten im Bahnhof und Bahnhofsumfeld sollen möglichst zeitgleich realisiert werden. Ziel ist es, den Reisenden einen komplett modernisierten Bahnhof zur Verfügung zu stellen.

Quelle: http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/2000/14_2736_d.pdf

 

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