Quellen und Fundstellen
Jede Zahl in diesem Dossier soll sich auf ein Dokument zurückführen lassen. Hier stehen die wichtigsten Fundstellen. Viele Originale lagen auf Seiten, die es heute nicht mehr gibt; wir nennen sie trotzdem so genau wie möglich.

Inhalt
Amtliche Unterlagen
- Eisenbahn-Bundesamt, Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.1 „Talquerung mit neuem Hauptbahnhof“, Aktenzeichen 59160 Pap-PS 21-PFA 1.1, 28. Januar 2005, 389 Seiten. Wichtig sind die Abschnitte 4.8.2.4 (S. 371), 4.8.3 (S. 372) und 4.9 (ab S. 374).
- Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.2 Fildertunnel, S. 303, Betriebstechnische Ausstattung zur Selbst- und Fremdrettung.
- Deutscher Bundestag, Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zur Barrierefreiheit von Bahnhöfen, Drucksache 16/14096 vom 29. September 2009.
- Landtag von Baden-Württemberg, Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur Barrierefreiheit der Bahnhöfe, Drucksache 14/2736 vom 20. Mai 2008.
- Deutsche Bahn, Konzernrichtlinie 813 „Personenbahnhöfe planen“, Modulgruppe 81302 „Bahnsteige und ihre Zugänge planen“, Stand 14. Oktober 2005; Neufassung gültig ab 1. Mai 2012.
- Richtlinie des Eisenbahn-Bundesamts „Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln“, Fassung zum 1. Juli 2008.
Gesetze und Normen
- Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 13. Dezember 2006, insbesondere Artikel 9, 10, 11, 17 und 20.
- Behindertengleichstellungsgesetz, in Kraft seit Mai 2002, insbesondere Paragraf 4 (Barrierefreiheit), 5 (Zielvereinbarungen) und 8 (Bau und Verkehr).
- Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung, insbesondere Paragraf 7 zur Neigung der Gleise in Bahnhöfen.
- DIN 18024 (barrierefreies Bauen, im Planfeststellungsbeschluss zugesagt), abgelöst durch DIN 18040 Teil 1 (2010) und Teil 3 (2014).
- Musterbauordnung, Paragraf 33 zu Rettungswegen.
- Architektenkammer Baden-Württemberg, Broschüre „Barrierefreies Bauen“ zu Straßen, Plätzen und Wegen, S. 19; Bayerische Architektenkammer, „Barrierefreies Bauen 2“ zur DIN 18024 Teil 2, Abschnitt 7.3 Aufzug, S. 33.
Schlichtung 2010
- Wortprotokoll der Schlichtungsrunde vom 20. November 2010, S. 140 (Gefälle, Verbauungen) und S. 166 (Löschwasser im Fildertunnel).
- Schlichterspruch von Heiner Geißler vom 30. November 2010, Ziffern 1 bis 15, mit den Forderungen unter Ziffer 11 und 12.
Aussagen der Bahn
- Antworten auf der Plattform direktzu zum Projekt Stuttgart 21, 21. Oktober 2010 bis 14. März 2011, darunter die Antwort zu barrierefreien Fluchtwegen vom 25. Januar 2011.
- Broschüre „21 gute Gründe für S21“, Oktober 2010.
- Projektbroschüre „Dialog21“, Ausgabe 2, September 2010.
- Pressemitteilung „Für barrierefreie Bahnhöfe im Projekt Stuttgart 21“, 21. November 2012.
Studien und Fachbeiträge
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, „Ökonomische Impulse eines barrierefreien Tourismus für alle“, März 2004, 2. Auflage.
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, „Wirtschaftsfaktor Alter“, Faktenblatt Barrierefreiheit, April 2010.
- Technische Universität Berlin, „Die barrierefreie Gestaltung des alten und des geplanten Hauptbahnhofs in Stuttgart“, vergleichende Studie, August 2008.
- Eisenbahn-Revue International, Heft 6/2011, Beitrag zum Bahnsteiggleisgefälle in Stuttgart 21.
- VCD Landesverband, Pressemitteilung zum Gefälle und zu den europäischen Interoperabilitätsvorschriften, Oktober 2011.
Presse
- Stuttgarter Zeitung, „Ist der neue Bahnhof behindertengerecht?“, 13. Januar 2011.
- Stuttgarter Nachrichten, „Baugrube: Neue Wege für Reisende“, 12. Januar 2011.
- Stuttgarter Nachrichten, „Retter im Fildertunnel zum Warten verdammt“, Datum in der Sammlung nicht angegeben.
- Märkische Allgemeine, Bericht über die abgebrochene Notfallübung im Flughafentunnel Schönefeld, September 2011.
- Stuttgarter Nachrichten, „Dann breche ich jetzt hier ab“, Bericht über das Fachgespräch im Landtag, 10. November 2012.
- Stuttgarter Zeitung, „Barrierefreies Stuttgart 21: Lösungen für behinderte Fahrgäste gesucht“, 22. November 2012.
Einen Überblick über das Gesamtprojekt bietet der Wikipedia-Artikel zu Stuttgart 21.

Wie wir mit Quellen umgehen
Wir übernehmen Zahlen nur, wenn wir ihre Herkunft benennen können. Wo eine Zahl von Kritikern stammt und nicht aus amtlichen Unterlagen, sagen wir das dazu, so etwa bei der Fluchtwegbreite in der Tunnelkurve oder bei der Zahl der defekten Rolltreppen. Eigene Rechnungen, etwa zu den Ausfalltagen der Aufzüge, sind als solche gekennzeichnet.
Wörtliche Zitate geben wir im Wortlaut wieder, auch wenn sie aus heutiger Sicht ungelenk klingen. Offensichtliche Tippfehler haben wir still berichtigt, Kürzungen sind mit eckigen Klammern markiert. Fehler oder bessere Quellen können Sie uns jederzeit schicken: [email protected].
Bildrechte, teils als Ausschnitt: Gleisvorfeld vom Bahnhofsturm, 2008: Xocolatl, gemeinfrei, Wikimedia Commons; Baustelle der Bahnsteighalle, Juni 2023 (Ausschnitt): Lisa Sommer, CC0, Wikimedia Commons.